Prof. Dr. Christian Freigang, i. R.


Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Geschichtlichen Hilfswissenschaften und Bibliothekswissenschaften in München, Bonn und Berlin (FU), Promotion 1990 mit der Arbeit „Imitare ecclesias nobiles. Die Kathedralen von Narbonne, Toulouse und Rodez und die nordfranzösische Rayonnantgotik im Languedoc”.

 

 

1987–1991 Assistant, später Suppléant maître assistant für ältere Architekturgeschichte an der Ecole d'architecture der Universität Genf, 1991–1999 Wissenschaftlicher Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen, 1995–1997 Beurlaubung für einen Forschungsaufenthalt in Paris (Habilitationsstipendien der DFG und des Deutschen Historischen Instituts Paris); 1999 Habilitation mit der Arbeit „Auguste Perret, die Architekturdebatte und die ‘konservative Revolution’ in Frankreich, 1900–1930”. 1999–2003 Oberassistent an der Universität Göttingen; 2001–2002 Lehrstuhlvertretungen an der Universität Hannover und der Universität Freiburg/Br. 2000/2001: Gastdozentur am Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris (Thema des Studienzyklus: „Das Bauhaus in Frankreich”). 2003-2012 Professur für Kunst- und Architekturgeschichte an der Universität Frankfurt. 2012–2025 Inhaber der Professur für Geschichte und Theorie der Architektur an der Freie Universität Berlin. 2013: Gastdozentur an der Schota-Rustaweli-Universität in Tbilissi (Georgien). 2019/20: Richard-Krautheimer-Gastprofessur an der Bibliotheca Hertziana in Rom.

 

Forschungsschwerpunkt: Architekturgeschichte des Mittelalters und des 19.–20. Jahrhunderts, vor allem in Deutschland und Frankreich, Architekturtheorie und  -wahrnehmung, Architektur und Klangkultur, spätmittelalterliche Kunst und Hofkultur, Geschichte der Kunstgeschichte.