Faszination Rom. Maarten van Heemskerck zeichnet die Stadt

Marten van Heemskerck, Forumsredute, Inv Nr. KdZ 6696, 1535, © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Katz
Marten van Heemskerck, Forumsredute, Inv Nr. KdZ 6696, 1535, © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Katz
Marten van Heemskerck, Baustelle von Neu-St. Peter, Teil aus Römisches Skizzenbuch, Inv. Nr. 79 D 2 fol. 13 r, 16. Jh., © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Kartz
Marten van Heemskerck, Baustelle von Neu-St. Peter, Teil aus Römisches Skizzenbuch, Inv. Nr. 79 D 2 fol. 13 r, 16. Jh., © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Kartz
Marten van Heemskerck, Unterer Statuenhof der Casa Galli, Teil aus Römisches Skizzenbuch, Inv. Nr. 79 D 2 fol. 72 r, 16. Jh., © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Katz
Marten van Heemskerck, Unterer Statuenhof der Casa Galli, Teil aus Römisches Skizzenbuch, Inv. Nr. 79 D 2 fol. 72 r, 16. Jh., © bpk / Kupferstichkabinett SMB / Dietmar Katz

Ausstellungsführung mit Dr. Hans-Ulrich Kessler

25. Juli 2024, um 16:00 Uhr

Kupferstichkabinett am Kulturforum

Der holländische Künstler Maarten van Heemskerck reiste 1532 nach Rom. Während seines rund fünfjährigen Aufenthalts streifte er durch die Stadt und hielt antike Skulpturen, Ruinen, römische Landschaften, die Baustelle von Neu-St. Peter und die bewunderte Kunst der Renaissance mit Kreide, Feder und Pinsel fest. Der größte Bestand dieser virtuos, von höchster Qualität gezeichneten Kompositionen haben sich in zwei Klebealben erhalten, die das Berliner Kupferstichkabinett Ende des 19. Jahrhunderts erwarb. Aufgrund konservatorischer Maßnahmen musste der erste Band aufgebunden werden, so dass seine Zeichnungen erstmals in ihrer Gesamtheit präsentiert werden können. Im Dialog mit Van Heemskercks Gemälden, Grafiken sowie einer kleinen Auswahl antiker Gipsabgüsse erschließt sich die Arbeitsweise und die hohe künstlerische Qualität seiner Zeichnungen, die bis heute faszinieren.

 

Dr. Hans-Ulrich Kessler ist Kurator für den Bestand der nordalpinen Plastik von ca. 1520–1800 an der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und neben Dr. Christien Melzer (Kupferstichkabinett, Berlin) und Dr. Tatjana Bartsch (Bibliotheca Hertziana, Max-Plank-Institut für Kunstgeschichte in Rom) Mitkurator der Sonderausstellung „Faszination Rom“. Sein Studium der Kunstgeschichte schloss er an der FU-Berlin mit einer Dissertation über den Barockbildhauer Pietro Bernini ab. Er publizierte zahlreiche Aufsätze zur italienischen und nordalpinen Skulptur. Zudem kuratierte er mehrere Ausstellungen – u. a. 2014 „Schloss Bau Meister. Andreas Schlüter und das barocke Berlin“.

 


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