Bericht über das Kolloquium „Andreas Schlüter und das barocke Europa“ am 6. und 7. Juli 2014 in Berlin

Am 6. und 7. Juli 2014 veranstalteten auf Initiative der Juniorprofessorin Aleksandra Lipińska das Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin und die Kunstgeschichtliche Gesellschaft zu Berlin ein Kolloquium mit dem Thema „Andreas Schlüter und das barocke Europa“. Diese Tagung, besucht von 60 bis 70 Teilnehmern, fand in Ergänzung zur gleichzeitigen Ausstellung im Bode-Museum „SchlossBauMeister – Andreas Schlüter und das barocke Berlin“ statt. Diese war vor allem auf die Tätigkeit Schlüters für den Ausbau der neuen königlichen Residenz Berlin konzentriert, auf dem Kolloquium sollte jedoch vor allem der künstlerische Werdegang des Bildhauers und späteren Architekten im Königreich Polen vor seiner Berufung 1694 durch Markgraf und Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, ab 1701 zudem König Friedrich I. in Preußen, zur Sprache kommen, darüber hinaus die sich im mittleren und nördlichen Europa gegen 1700 neu herausbildende Stilsituation mit ihren autochthonen Zügen. Danzig, Warschau, Stockholm, Wien, Prag und Berlin waren als Eckpunkte gesetzt. Durch den internationalen Dialog sollte die Forschung zur Entwicklung des Barock in den sich nach dem Dreißigjährigen Krieg und der Abwendung der osmanischen Gefahr etablierenden Kunstregionen jenseits von Italien und Frankreich neu befruchtet werden. Das Kolloquium gliederte sich in zwei Teile, ein Besichtigungsprogramm und eine Vortragsfolge.

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